IFD in BW
Netz soll dichter werden
Die Schwerbehindertenvertretungen aus dem Landkreis Rastatt und der Stadt Baden-Baden haben sich am 19.03.2025 erstmals zu einem Netzwerktreffen im Landratsamt Rastatt versammelt.

Die Schwerbehindertenvertretungen aus dem Landkreis Rastatt und der Stadt Baden-Baden haben sich erstmals zu einem Netzwerktreffen im Landratsamt Rastatt versammelt. Unter dem Motto „Rückenwind für neue Impulse“ bot die Veranstaltung mit mehr als 30 Vertretern von Unternehmen aus der Region laut Mitteilung des Landratsamts eine neue Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung.
Organisiert wurde das Treffen von den Behindertenbeauftragten des Landkreises Rastatt, Petra Mumbach, und der Stadt Baden- Baden, Nora Welsch, sowie vom Inklusions- und Integrationsfachdienst (IFD) Rastatt. Der IFD ist ein Dienst des Caritasverbands für den Landkreis Rastatt und im Auftrag des Inklusions- und Integrationsamts beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) tätig.
Schwerbehindertenvertretungen beraten und begleiten Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen im Arbeitsleben. Sie vertreten deren Interessen und stehen ihnen mit ihrer fachlichen Expertise zur Seite. „Dieses Netzwerktreffen hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Schwerbehindertenvertretenden ist. Die Schwerbehindertenvertretungen haben oft einen schweren Stand. Die Diskussionen und die vorgestellten Inhalte haben viele neue Impulse gesetzt“, resümierten Markus Walz und Olena Shkliarenko vom IFD, die ihre Beratungsarbeit seit vielen Jahren in Trägerschaft des Caritasverbandes für den Landkreis Rastatt anbieten.
„In Zeiten, in denen sich die wirtschaftliche Lage in Unternehmen verschärft, ist es noch schwieriger, Arbeitsplätze für Menschen mit Einschränkungen zu erhalten“, so Walz. Die Vertreterinnen des Inklusions- und Integrationsamtes beim KVJS, Christiane Stunder und Claudia Weber, stellten Unterstützungsmöglichkeiten bei der betrieblichen Prävention, beim Kündigungsschutz sowie bei Leistungen an Arbeitgeber vor. Auf großes Interesse stieß bei den Anwesenden auch die Vorstellung des technischen Beratungsdienstes, der direkt in den Betrieben zu notwendigen technischen Arbeitsplatzumgestaltungen berät.
Am Ende der Veranstaltung gab es einen konkreten Auftrag der Teilnehmenden an die Organisierenden: Das Netzwerktreffen soll fortgeführt werden.