Projektteam des Forschungsvorhabens „Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts (I-AM)“ zu Gast beim KVJS Inklusions- und Integrationsamt und den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) in Baden-Württemberg

Mitarbeiterinnen des Forschungsprojekts besuchten das KVJS Inklusions- und Integrationsamt in Stuttgart, um auf Leitungsebene die Umsetzung und Etablierung der EAA Arbeit in Baden- Württemberg zu erörtern.

Darüber hinaus besuchte das Forschungsteam drei Standorte der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) in Baden-Württemberg, um mehr über die konkrete praktische Umsetzung und Vernetzung sowie zu regionalen Besonderheiten der Arbeit der Ansprechstellen zu erfahren.

Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der FOGS GmbH untersucht die Rolle, Bedeutung und Wirksamkeit der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) im gesamten Bundesgebiet. Auf Basis der Daten sollen Modelle guter Praxis entwickelt und konkrete Handlungsempfehlungen für eine wirksame Beratungspraxis formuliert werden.

(Weitere Informationen: https://www.h-brs.de/de/sv/forschungsprojekt-zur-foerderung-eines-inklusiven-arbeitsmarkts-i-am)

Sowohl auf Leitungsebene als auch in den besuchten EAA Regionen wurde in einer sehr konstruktiven und wertschätzenden Gesprächsatmosphäre umfassende Einblicke die landesweite Umsetzung der EAA Arbeit erörtert und reflektiert. Die Gespräche stießen auf großes Interesse seitens der wissenschaftlichen Mitarbeitenden und ermöglichten einen tiefgehenden Einblick in unterschiedliche Arbeitsansätze, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der EAA in Baden-Württemberg. Der Austausch wurde von allen Beteiligten als äußerst positiv und bereichernd bewertet.

Im Mittelpunkt standen unter anderem folgende Themenbereiche:

·         landesweite und regionale Vernetzungen und Kooperationen

·         landesweite Positionierung/ Begriffsverständnisse, Wirkung/ Dokumentation sowie Qualifizierung von Mitarbeitenden

·         Art und Weise der Umsetzung der Arbeitgebendenberatung, regionale Besonderheiten

·         konkrete Best-Practice-Beispiele aus der beruflichen Teilhabe und Beratungspraxis

Die gewonnenen qualitativen Erkenntnisse fließen nun in das bundesweite Forschungsprojekt ein und sollen dazu beitragen, Aussagen zur Aussagen über Einflussmöglichkeiten und Grenzen der EAA im Hinblick auf die Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts treffen zu können. Im nächsten Schritt erfolgt eine bundesweite quantitative Erhebung mittels Fragebögen, die es ermöglichen werden, bundesweit allen EAA Fachberatenden zu erreichen, um die bisherigen Ergebnisse weiter validieren zu können. Werfen Sie hier einen Blick in das Übersichtspapier.

Das KVJS Inklusions- und Integrationsamt sowie die Fachberatenden der EAA Baden-Württemberg danken dem Forschungsteam für den wertschätzenden Austausch und wünschen weiterhin viel Erfolg und aufschlussreiche Erkenntnisse im weiteren Projektverlauf! Die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet!

 

Nadine Starzmann, Esra Yeni -  EAA Rems-Murr

Carina Duelli - EAA Koordination, KVJS Inklusions- und Integrationsamt